22. Berliner Marathonstaffel am 16. November 2014 auf dem Tempelhofer Feld

Nach dem ich im Sommer…

… schon erfolgreich eine Staffel für den Staffellauf der Berliner Wasserbetriebe auf die Beine gestellt hatte, wollte ich einen weiteren Versuch starten. Diesmal in kühlen Herbst. Die TÜV Rheinland Berliner Marathon Staffel, auf dem ehemaligen Flugfeld in Tempelhof.

Tatsächlich konnte ich wieder ein paar Kollegen vom Sommer Event als Läufer dafür gewinnen. Hendrik und Wolfgang, beide erklärten sich bereit 10 km zu absolvieren. Wolfgang lief, obwohl er nicht gern bei kaltem Wetter in seine Laufschuhe schlüpft. Hendrik machte mit, obwohl er einen Tag davor einen Marathon unter Tage gelaufen war. Komisch was Männer manchmal tun, wenn Frauen sie um etwas bitten und dabei ganz sanft die Augen aufschlagen. Eine recht neue Kollegin und ihr Mann liefen auch mit. Vicki und Rick. Vicki 5 km, ihr Mann lief 12,2 damit die Marathondistanz voll war. Ich übernahm die verbleibenden 5 km.

An einem recht windigen und nieseligen Vormittag …

… trafen wir uns alle in der Hangar-Halle des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Alles war voller Menschen. Hunderte, wenn nicht sogar tausende Läufer. Ich war Schlussläufer. Somit hatte ich jede Menge Zeit, bis ich dran war mit meinen 5 km. Irgendwie gingen die Stunden wie im Fluge vorbei.

Dann war mein Start.

Mein Vorläufer war Wolfgang. Wir haben uns gut gefunden, das Abklatschen klappte gut und …. ab ging die Post … auf das Flugfeld. Es war immer noch leicht nieselig. Ich wollte versuchen, nicht zu schnell zu laufen und nicht zu hoch mit dem Puls zu kommen.
Beides hat nicht geklappt. Die mitreißende Stimmung in der Halle am Start hat mich in den Strudel der Geschwindigkeit gezogen.

Die ersten 2,5 Kilometer …

… waren echt hart. Ich war zu schnell losgelaufen und hatte verdammt viel Gegenwind. Auf der Gegenseite des Flugfeldes, bei den letzten 2.5 km, war es angenehmer. Ich konnte etwas runterkommen vom sehr hohen Puls und hab etwas Gas rausgenommen. In den Hangar einlaufen und die Staffelteilnehmer im Ziel zu sehen war super. Meine Zeit mit 0:27:23 war nach dem letzten Laufdesaster im Oktober nicht übel.

Als Staffel belegten wir mit einer Zeit von 3:43:14 den 647 Platz.
Das geht vollkommen in Ordnung.

Nach der Staffel sind wir alle gemütlich in Richtung Mehringdamm gelaufen und haben dort in einem Café Torte genascht, Kaffee getrunken und viel gequasselt. Es war ein sehr schönes Gefühl für mich, diese Staffel organisiert zu haben und zusammen mit allen Beteiligten gelaufen zu sein.